Angebote/FORGE · AXON · KALKÜL
Fertigung
Planung, Fertigung und Qualität ohne Medienbruch.
Gespräch anfragenÜberblick
Ein Auftrag durchläuft Vertrieb, Planung, Fertigung und Versand, und an jeder Übergabe zwischen diesen Stationen geht etwas von dem verloren, was am Anfang festgelegt wurde.
Der Kundenauftrag steht im ERP, der Fertigungsauftrag wird in der Fertigungsleitebene geführt und die Stückliste im Produktdatensystem, sodass dieselbe Sache an drei Orten liegt. Die Normenreihe ISA-95 (IEC 62264) beschreibt die Schnittstelle zwischen Unternehmens- und Fertigungsebene und gilt als Maßstab, doch die Datenstrukturen unterscheiden sich je Unternehmen, und gleichnamige Begriffe sind in den Systemen verschieden aufgebaut.
Ändert sich ein Auftrag, muss die Änderung die Fertigung erreichen, bevor das Material gerüstet ist, weil sie sonst erst auffällt, wenn das Los schon läuft. Für Maschinen kommen zudem Pflichten zu technischen Unterlagen und zur Konformität hinzu, die an einem bestimmten Stand des Produkts hängen.
Vom Kundenauftrag bis zur Auslieferung, auf einem Stand.
Ontologie / Vom Auftrag bis zur Auslieferung ohne Medienbruch
Kundenauftrag, Fertigungsauftrag, Anlage, Stückliste und Material auf einer Ontologie, auch wenn sie in drei Systemen liegen. Welche Fertigung zu welchem Auftrag gehört, ist eine Abfrage.
- Objekttypen: Kundenauftrag, Anlage, Fertigungsauftrag, Stückliste, Material, Produktstand, Unterlage.
- Regel: Kapazität.
- Fertigungsauftrag erfüllt Kundenauftrag.
- Fertigungsauftrag läuft auf Anlage.
- Fertigungsauftrag baut nach Stückliste.
- Material gebraucht für Fertigungsauftrag.
- Stückliste gehört zu Produktstand.
- Unterlage belegt Produktstand.
- Aktion an Fertigungsauftrag: Umplanung rechnen, zurück in MES, Freigabe durch Arbeitsvorbereitung.
Die Systeme dahinter · zum Anklicken
HältKundenaufträge, Material, Bestellungen, Termine und Auslieferungen.
Trägt beiWas ein Kunde bestellt hat, was dafür beschafft ist und was ausgeliefert werden soll.
Vorführungen
Zum Angebot Fertigung gehören Anwendungen mit Beispieldaten, die Sie im Browser selbst bedienen, und keine davon ist ein Kundenprojekt.
Alle VorführungenWas sich ändert
Schnitt · Auftrag bis Produkt
- Auftrag (im ERP): Kundenauftrag, Termin, Material.
- Fertigung (an der Anlage): Fertigungsauftrag, Anlage, Freigabe.
- Produkt (mit Unterlagen): Stückliste, Unterlage, Erklärung.
01Auftrag und Fertigung
HeuteDer Auftrag wird im ERP freigegeben und in der Fertigungsplanung neu erfasst, und zwischen beiden stehen Schnittstellen, Dateien und Anrufe, während ein Begriff wie Auftrag in beiden Systemen etwas anderes meint.
Mit SnapSiteKundenauftrag, Fertigungsauftrag, Stückliste und Anlage sind Objekte mit Beziehungen, sodass die Frage, welcher Fertigungsauftrag zu welchem Kundenauftrag gehört und auf welcher Anlage läuft, eine Abfrage ist und keine Abstimmung.
02Änderung
HeuteEine Änderung am Auftrag erreicht die Fertigung auf dem Dienstweg, oft nachdem Material gerüstet oder ein Los gestartet ist, und was sie an Kapazität, Material und Terminen berührt, wird von Hand abgeschätzt.
Mit SnapSiteEine Änderung zeigt über die Beziehungen, was an ihr hängt, und KALKÜL rechnet die Umplanung gegen Kapazität, Material und Termine, bevor sie gilt, sodass ein Nachweis oder das Gegenbeispiel mit der verletzten Bedingung herauskommt.
03Unterlagen und Konformität
HeuteTechnische Unterlagen, Konformitätserklärung und Kennzeichnung hängen an einem Stand des Produkts, und welche Unterlage zu welchem Änderungsstand gehört, steht in Ordnern und im Produktdatensystem.
Mit SnapSiteProduktstand, Stückliste, Unterlage und Erklärung sind verbundene Objekte, jeder Stand mit Herkunft und Version, sodass sich zu jedem Stand abfragen lässt, welche Unterlage zu ihm gehört.
Fähigkeiten
01 // FORGE
Verbinden Sie Kundenauftrag, Fertigungsauftrag, Stückliste, Anlage und Material zu einem gemeinsamen Bestand, damit sich jede Frage zum Auftrag aus den Beziehungen ergibt, statt zwischen ERP, Fertigungsleitebene und Produktdatensystem abgestimmt zu werden.
FORGE im Einzelnen
01 // FORGE
Auftrag und Fertigung verbinden
Verbinden Sie Kundenauftrag, Fertigungsauftrag, Stückliste, Anlage und Material zu einem gemeinsamen Bestand, damit sich jede Frage zum Auftrag aus den Beziehungen ergibt, statt zwischen ERP, Fertigungsleitebene und Produktdatensystem abgestimmt zu werden.

Oberfläche · Beispieldaten · FORGE 02 // FORGE
Produktstand und Unterlagen
Führen Sie Produktstand, Stückliste, technische Unterlage und Erklärung als Versionen zusammen, damit sich für jeden Stand belegen lässt, was zu ihm gehört, und damit die Antwort aus einer Abfrage kommt.

Vorführung · Beispieldaten · FORGE 03 // AXON
Auftragsklärung vorbereiten
Lassen Sie Agenten innerhalb der erteilten Rechte Rückfragen zu Aufträgen, Änderungsmitteilungen und Terminanfragen vorbereiten, damit die zuständige Person sie zur Entscheidung vorgelegt bekommt.

Oberfläche · Beispieldaten · AXON 04 // AXON
Änderungen übergeben
Übergeben Sie Änderungen zwischen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Fertigung als Vorgang mit Stand, offenen Fragen und nächster Zuständigkeit, damit eine Änderung nicht als Mail liegen bleibt, bevor das Material gerüstet ist.

Oberfläche · Beispieldaten · AXON 05 // KALKÜL
Umplanung gegenrechnen
Rechnen Sie eine Umplanung gegen Kapazität, Material und Termine, und erhalten Sie einen Nachweis oder das Gegenbeispiel, das die verletzte Bedingung nennt, bevor die Umplanung gilt.

Oberfläche · Beispieldaten · KALKÜL 06 // KALKÜL
Freigabe zur Fertigung prüfen
Prüfen Sie die Freigabe eines Auftrags zur Fertigung vorab gegen den Stand der Stückliste, die Prüfauflagen und die Fristen, damit nur gefertigt wird, was seine Voraussetzungen belegt hat.

Oberfläche · Beispieldaten · KALKÜL
Regelwerk
Wir zeigen, was Hersteller im DACH-Raum erfüllen müssen und an welcher Stelle das System es abbildet, wobei die Abbildung keine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle ersetzt.
- MaschinenVerordnung (EU) 2023/1230 (öffnet die Fundstelle)
- VerlangtHersteller erstellen vor dem Inverkehrbringen die technischen Unterlagen, führen die Konformitätsbewertung durch, stellen die EU-Konformitätserklärung aus und bringen die CE-Kennzeichnung an. Die Verordnung gilt vollständig ab dem 20. Januar 2027.
- Im SystemProduktstand, Stückliste, technische Unterlage und Erklärung als Objekte mit Version. Welche Unterlage zu welchem Stand gehört, ist eine Abfrage.
- ProdukthaftungRichtlinie (EU) 2024/2853 (öffnet die Fundstelle)
- VerlangtHaftung für fehlerhafte Produkte, nun auch für Software, mit Offenlegung von Beweismitteln. Die Mitgliedstaaten setzen sie bis Dezember 2026 um.
- Im SystemLos, Stand und Auslieferung als verbundener Bestand. Welche Produkte betroffen sind, ist eine Abfrage, ein fehlendes Glied bleibt als Lücke sichtbar.
- Cybersicherheit von ProduktenVerordnung (EU) 2024/2847 (öffnet die Fundstelle)
- VerlangtHersteller von Produkten mit digitalen Elementen behandeln Schwachstellen und melden aktiv ausgenutzte. Die Meldepflichten gelten seit dem 11. September 2026, die übrigen Pflichten ab dem 11. Dezember 2027.
- Im SystemStückliste und Schwachstellen je Produktstand. Welche Stände betroffen sind, ist eine Abfrage; die Meldung bleibt Sache des Herstellers.
- Integration von Unternehmens- und SteuerungssystemenISA-95 (IEC 62264) (öffnet die Fundstelle)
- VerlangtDie Normenreihe beschreibt die Integration von Unternehmens- und Steuerungssystemen mit Objekten und Attributen für Aufträge, Material, Ressourcen und Rückmeldungen.
- Im SystemDie Typen der Ontologie lassen sich auf diese Objekte abbilden. Die Abbildung ist eine Version mit Herkunft und gilt je Quelle.
GrenzeDas System liest die Daten, verbindet sie und rechnet vor, während im Betrieb freigegeben und gefertigt wird und die zuständigen Stellen die Konformität bewerten. Marktaufsicht und benannte Stellen prüfen unabhängig vom Hersteller, und was das System nachrechnet, ersetzt diese Prüfung an keiner Stelle.
Häufige Fragen
Was an dieser Seite ist heute lauffähig, und was ist eine Vorführung mit erfundenen Daten?
Lauffähig und mit automatischen Tests geprüft ist die Kontrollschicht, deren Freigabe ein HMAC-SHA256-signiertes Token ist, das an Vorgang, Aktion und Person gebunden ist, eine Ablaufzeit trägt und nur einmal gilt. Kundenauftrag, Fertigungsauftrag, Stückliste und Anlage als verbundene Objekte, die Umplanung durch KALKÜL und die Agenten für Rückfragen sind vorgesehen und laufen in den Vorführungen nur mit Beispieldaten. Ein Betrieb in Ihrer Fertigung folgt erst als Nächstes, und bisher gibt es dafür weder Kunden noch Piloten.
Wie liest das System ERP, MES und PLM, wenn derselbe Begriff in jedem etwas anderes bedeutet?
Vorgesehen ist, dass es Kundenaufträge aus dem ERP, Fertigungsaufträge und Rückmeldungen aus dem MES und Stücklisten aus dem PLM liest und als verbundene Objekte führt. Die Typen der Ontologie lassen sich dabei auf die Objekte von ISA-95 abbilden, und jede Abbildung ist eine Version mit Herkunft, die je Quelle gilt, sodass ein Begriff wie Auftrag je System erkennbar bleibt.
Kann die Plattform in unserem Werksnetz laufen, ohne dass Stücklisten und Fertigungsdaten das Haus verlassen?
Der Ort liegt bei Ihnen, denn die Plattform ist für ein eigenes Rechenzentrum ebenso vorgesehen wie für eine Cloud Ihrer Wahl oder eine abgeschottete Umgebung, und Anmeldung, Rollen und Schlüssel kommen aus den Verzeichnissen Ihres Unternehmens. Sie ist so entworfen, dass wir im Betrieb nicht an Ihre Stücklisten, Aufträge und Prüfdaten gelangen, wobei bisher nur die Kontrollschicht gebaut ist.
Wie belegen wir bei einer Rückfrage der Marktaufsicht, welcher Stand verbaut war und wer eine Änderung freigegeben hat?
Produktstand, Stückliste, Unterlage und Erklärung sind verbundene Objekte mit Version, sodass sich für jeden Stand abfragen lässt, welche Unterlage zu ihm gehört, und ein fehlendes Glied bleibt als Lücke sichtbar. Jede Änderung und Freigabe steht mit Urheber, Zeit und Grundlage in einem verketteten Verlauf, den ein Prüfer ohne Zugang zum System nachrechnen kann, und diese Kette ist bereits gebaut. Die Konformitätsbewertung selbst bleibt bei den benannten Stellen, und auch die Marktaufsicht prüft weiterhin unabhängig davon, was das System an Belegen zusammenführt.
Welcher Auftrag zuerst?
Wir beginnen mit einem Auftrag oder einem Produkt aus Ihrer Fertigung und klären daran, welches Produkt zuerst trägt und was davon heute vorführbar ist.
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