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FrageGrundlage · 03 von 10

Wie wird erkennbar, welcher Stand zu welchem Zeitpunkt galt?

Zustände und Quellen im Zeitverlauf

Ein Zustand ohne Zeitbezug trägt keine Lage. Das geplante System unterscheidet, wann eine Quelle etwas meldet und wann diese Meldung erfasst wurde.

Lesezeit
2 Min.
Erstfassung
Stand
Bauplan
Auf dieser Seite
  1. 01Das Modell
  2. 02Der Grundsatz
  3. 03Warum
  4. 04Wie es arbeiten soll
  5. 05Schritt für Schritt
  6. 06Grenzen
  7. 07Zusammenhang

Das Modell

Zustände und Quellen im Zeitverlauf. 1 Ereigniszeit: Die Quelle beschreibt den fachlichen Zeitpunkt einer Beobachtung. 2 Erfassungszeit: Das System erhält die Angabe zu einem eigenen Zeitpunkt. 3 Damals bekannt: Die historische Sicht zeigt die damalige Grundlage. 4 Später ergänzt: Neue Erkenntnisse werden als Ergänzung lesbar.EreigniszeitSchritt 1ErfassungszeitSchritt 2Damals bekanntSchritt 3Später ergänztSchritt 4Zustände und Quellen im Zeitverlauf. 1 Ereigniszeit: Die Quelle beschreibt den fachlichen Zeitpunkt einer Beobachtung. 2 Erfassungszeit: Das System erhält die Angabe zu einem eigenen Zeitpunkt. 3 Damals bekannt: Die historische Sicht zeigt die damalige Grundlage. 4 Später ergänzt: Neue Erkenntnisse werden als Ergänzung lesbar.EreigniszeitSchritt 1ErfassungszeitSchritt 2Damals bekanntSchritt 3Später ergänztSchritt 4
  1. EreigniszeitDie Quelle beschreibt den fachlichen Zeitpunkt einer Beobachtung.
  2. ErfassungszeitDas System erhält die Angabe zu einem eigenen Zeitpunkt.
  3. Damals bekanntDie historische Sicht zeigt die damalige Grundlage.
  4. Später ergänztNeue Erkenntnisse werden als Ergänzung lesbar.
Abb. 1Modell aus Grundbegriffen, ohne Daten. Die Zeitachse trennt den beschriebenen Vorgang von dem Zeitpunkt, an dem er bekannt wurde.

Der Grundsatz

Ein historischer Stand zeigt, welche Angaben damals vorlagen und wann neue Erkenntnisse hinzukamen.

Warum

Eine verspätete Meldung beschreibt oft einen früheren Vorgang. Steht sie nur mit dem Zeitpunkt ihrer Erfassung da, wirkt der Ablauf falsch. Wird sie rückwirkend behandelt, als sei sie immer bekannt gewesen, verschwindet die tatsächliche Grundlage der Entscheidung. Beide Fragen zählen: Was galt fachlich zu einem Zeitpunkt, und was konnte ein Verantwortlicher damals wissen?

Wie es arbeiten soll

FORGE soll Zustände mit Herkunft und verfügbarem Zeitbezug führen. ARGUS soll daraus eine aktuelle oder historische Sicht bilden. Eine später eingegangene Erkenntnis bleibt als solche erkennbar. Das Protokoll des Kontrollprototyps speichert die lokale Zeit eines Ereignisses. Dieser Wert ist kein unabhängiger Zeitstempel. Das Ziel braucht zusätzlich ein fachliches Modell für Gültigkeit, Erfassung und Korrektur. Fehlen einer Quelle verlässliche Zeiten, nennt die Sicht diese Grenze.

Schritt für Schritt

  1. Den verfügbaren Zeitpunkt aus der Quelle und seine bekannte Bedeutung übernehmen.
  2. Getrennt festhalten, wann die Angabe im System erfasst wurde.
  3. Eine historische Frage wählen und den damals verfügbaren Stand zeigen.
  4. Später eingegangene Meldungen und folgende Korrekturen sichtbar kennzeichnen.

Grenzen

Nachweis offen

Nachweis der Zeitachse: noch ohne reproduzierbaren Beleg. Der Abschnitt beschreibt den Bauplan.

  • Eine Zeitangabe aus einer Quelle ist nicht automatisch zuverlässig oder zwischen Geräten abgestimmt.
  • Die Protokollzeit des Kontrollprototyps bestätigt nicht den tatsächlichen Zeitpunkt eines Ereignisses.
  • Eine vollständige historische Sicht und ein fachliches Zeitmodell sind geplant und nicht nachgewiesen.

Zusammenhang