Stand · Bauplan
Eine geplante Aktualisierung wird als bestimmter Versionswechsel mit Prüfung und vorbereitetem Rückweg behandelt. Der neue Stand darf erst in den vereinbarten Umfang übernommen werden, wenn seine Wirkung auf Daten, Regeln und offene Aufträge verstanden ist.
Den Ausgangsstand vollständig festhalten
Erfassen Sie Anwendung, Modell, Werkzeugverträge, Regeln und Datenstruktur des heutigen Stands. Ein einzelner Softwarestand reicht nicht, wenn die Arbeit von mehreren unabhängig geänderten Teilen abhängt. Benennen Sie die Änderung und den fachlichen Grund. Markieren Sie, welche Aufträge oder Quellen betroffen sein könnten. Eine Aktualisierung der Dokumentation ist von einer Aktualisierung eines laufenden Systems zu unterscheiden. Die Versionsseite dieser Bibliothek listet nur belegte Repository-Änderungen.
Den neuen Stand in einer getrennten Umgebung prüfen
Planen Sie dieselben fachlichen Fälle wie vor der Änderung und ergänzen Sie gezielte Gegenfälle für die neue Funktion. Prüfen Sie Leserechte, Freigaben, Werkzeugwirkung und Protokollierung gemeinsam. Ein erfolgreicher Programmstart beweist keine unveränderte fachliche Bedeutung. Geänderte Datenfelder können beispielsweise einen bisherigen Filter entwerten. Halten Sie erwartete Ergebnisse vor dem Vergleich fest und beschreiben Sie jede beobachtete Abweichung als Befund.
Den Rückweg vor der Übernahme sichern
- Bestimmen Sie den letzten nachweislich brauchbaren Stand.
- Prüfen Sie, welche Datenänderungen sich damit noch lesen lassen.
- Legen Sie Abbruchkriterien und die zuständige Entscheidungsperson fest.
- Beschreiben Sie, wie offene Aufträge während des Wechsels angehalten und später geprüft werden sollen.
Eine Rückkehr des Programmcodes macht bereits ausgeführte Außenwirkungen nicht rückgängig. Solche Wirkungen brauchen eine eigene fachliche Behandlung.
Die Übernahme mit einem Befund abschließen
Nach der geplanten Übernahme müssen Quellenstand, laufende Aufträge und tatsächliche Zielwirkungen kontrolliert werden. Dokumentieren Sie Version, Zeitpunkt und begrenzten Prüfumfang. Wenn ein Abbruchkriterium eintritt, sollen neue Wirkungen zuerst angehalten werden. Bewahren Sie den fehlerhaften Zustand für die Ursachenanalyse, soweit die vereinbarten Datenregeln das erlauben. Ein Versionswechsel endet erst mit einem nachvollziehbaren Betriebsbefund oder einer dokumentierten Rückkehr, nicht mit dem Kopieren einer Datei.
Schema
wechsel: <alter_Stand>_zu_<neuer_Stand>
betroffen: [modell, werkzeugvertrag]
pruefung: vereinbarte_Gegenfaelle
offene_auftraege: vor_Wirkung_anhalten
rueckweg: <alter_Stand>_mit_Datenpruefung
abbruch: unerwartete_Aussenwirkung
abschluss: dokumentierter_BetriebsbefundGrenze
- Grenze
- Eine automatische HERMES-Auslieferung und Rückkehrfunktion sind nicht belegt. Der Ablauf beschreibt die geforderte Planung und Abnahme eines späteren Betriebs.