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VerfahrenAbbild · 06 von 27

Wie wird eine erlaubte Handlung beschrieben?

Handlungen als Verträge beschreiben

Thema
FORGE
Lesezeit
2 Min.
Erstfassung
Stand
Bauplan
Auf dieser Seite
  1. 01Die Wirkung zuerst festlegen
  2. 02Eingaben und Vorbedingungen beschreiben
  3. 03Erlaubnis und Freigabe getrennt prüfen
  4. 04Unklare Ergebnisse nicht blind wiederholen
  5. 05Schema
  6. 06Grenze und Regel
  7. 07Verwandte Seiten

Eine geplante Handlung benennt eine konkrete Wirkung auf ein bestimmtes Zielobjekt und die Bedingungen ihrer Ausführung. Lesen, Vorbereiten und Ausführen werden getrennt beschrieben, damit aus einem Entwurf keine unbeabsichtigte Außenwirkung entsteht.

Die Wirkung zuerst festlegen

Öffnen Sie den heutigen fachlichen Ablauf und markieren Sie die Stelle, an der sich etwas außerhalb der Vorbereitung ändert. Das kann eine gesendete Nachricht oder eine Änderung im führenden Programm sein. Beschreiben Sie genau diese Wirkung mit Ziel, Inhalt und zuständigem Ausführenden. „Fall erledigen“ reicht nicht aus, wenn dahinter mehrere verschieden berechtigte Schritte liegen. Zerlegen Sie den Ablauf entlang dieser tatsächlichen Wirkungen.

Eingaben und Vorbedingungen beschreiben

Legen Sie erforderliche Felder, zulässige Werte und die erwartete Objektversion fest. Notieren Sie, welche Quellen vor der Ausführung frisch gelesen werden sollen. Eine bestätigte Adresse darf nicht durch eine andere Adresse ersetzt werden, ohne die Wirkung erneut zu prüfen. Geben Sie ein beobachtbares Abschlussmerkmal an, etwa eine Rückmeldung des Zielsystems. Ein erfolgreich vorbereiteter Text ist noch kein Nachweis einer erfolgreichen Zustellung.

Erlaubnis und Freigabe getrennt prüfen

  1. Prüfen Sie, ob die ausführende Identität die Handlung im Zielsystem ausführen darf.
  2. Prüfen Sie die fachlichen Regeln und den aktuellen Zielzustand.
  3. Holen Sie für die konkrete Außenwirkung die menschliche Entscheidung ein.
  4. Vergleichen Sie die freigegebene Sache unmittelbar vor der Ausführung mit der geplanten Wirkung.

Die vorhandene Kontrolle demonstriert Bindung und Verbrauch der Freigabe. Eine angeschlossene Geschäftshandlung belegt sie nicht.

Unklare Ergebnisse nicht blind wiederholen

Planen Sie ausdrücklich den Fall, dass das Zielsystem antwortlos bleibt. Eine fehlende Antwort beweist nicht, dass keine Änderung stattgefunden hat. Der geplante Ablauf braucht deshalb eine Möglichkeit, den tatsächlichen Zustand zu lesen und eine doppelte Wirkung zu vermeiden. Beschreiben Sie Abbruch, sichere Wiederholung und menschliche Klärung getrennt. Wenn sich der Zustand nicht feststellen lässt, bleibt der Fall offen statt fälschlich erfolgreich markiert.

Schema

handlung: <handlung>
ziel: <objekt>
eingabe: <entwurf>
vorbedingungen:
  - zielversion_unveraendert
  - ausfuehrungsrecht_vorhanden
  - konkrete_freigabe_gueltig
bei_unbekanntem_ergebnis: zielzustand_pruefen
Schema 1YAML · Schema mit Platzhaltern

Grenze

Grenze
Handlungsverträge und die Ausführung in Kundenprogrammen sind geplant. Das Beispiel ist keine aufrufbare Schnittstelle; Maschinen- und Anlagensteuerung gehört nicht zum vorgesehenen Umfang.

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