Begriffe
Glossar.
Die Begriffe der Plattform. Jeder führt zu der Seite, die ihn erklärt.
- Abbild
Ein verknüpftes Modell aus Dingen, Beziehungen und erlaubten Handlungen. Es bleibt an seine Quellen und deren Rechte gebunden. Auf der Plattform heißt dieses Modell Ontologie.
Objekte definieren und identifizieren →- Agent
Ein System, das innerhalb eines Auftrags nächste Schritte und Werkzeugaufrufe auswählt. Seine Entscheidungsfreiheit braucht technische Grenzen.
Agent oder fester Workflow? →- Aktionsbindung
Eine Entscheidung gilt für den konkret beschriebenen Inhalt einer Handlung. Eine andere Eingabe braucht eine neue Prüfung.
Eine Freigabe an eine Sache binden →- Berechtigung
Eine überprüfbare Erlaubnis für eine Identität, ein Objekt und eine Operation. Ein Leserecht ist kein Schreibrecht.
Rechte über Systemgrenzen erhalten →- Beziehung
Eine benannte Verbindung zwischen Objekten, etwa: Objekt A gehört zu Objekt B. Die Verbindung braucht selbst einen Quellenbezug.
Beziehungen im Abbild modellieren →- Ereignis
Eine beobachtete Änderung mit Identität, Zeitpunkt und Herkunft. Doppelte oder verspätete Zustellung muss behandelt werden.
Ereignisse geordnet verarbeiten →- Freigabe
Eine begrenzte Entscheidung für eine bestimmte Handlung. Im Prototyp gelten Einmaligkeit, Bindung und eine Ablaufzeit.
Eine Freigabe an eine Sache binden →- Handlung
Ein beschriebener Versuch, einen Zustand zu ändern. Eingabe, Vorbedingungen und erlaubte Wirkung gehören zum Vertrag.
Handlung: Eingabe und Wirkung →- Hash
Ein deterministischer Prüfwert einer Bytefolge. Er ist weder Verschlüsselung noch Beweis für die Wahrheit des Inhalts.
Prüfwert im Browser-Beispiel nachrechnen →- HMAC
Ein Message Authentication Code auf Basis einer Hashfunktion und eines gemeinsamen Schlüssels. Wer den Schlüssel hat, kann gültige Werte erzeugen.
Eine Freigabe an eine Sache binden →- Idempotenz
Wiederholte Zustellung derselben Absicht erzeugt keine zusätzliche Wirkung. Sie ersetzt keine Berechtigung und keine Freigabe.
Handlungen als Verträge beschreiben →- Kontext
Die begrenzte Information, auf deren Grundlage ein System arbeitet. Dazu gehören Herkunft, Aktualität, Widersprüche und Rechte.
Zuverlässiger Kontext für Agenten →- Objekt
Eine stabil identifizierte Sache mit typisierten Eigenschaften und Version. Ein Objekt ist nicht bloß ein Stück Text.
Objekt: Kennung und Eigenschaften →- Protokollkette
Einträge tragen den Prüfwert des Vorgängers. Änderungen fallen beim Nachrechnen auf. Die Erkennung eines vollständigen Neuschreibens braucht einen unabhängig gesicherten Vergleichsstand.
Protokolleinträge verkettet lesen →- Provenienz
Der nachvollziehbare Ursprung einer Information mit Quelle und Beobachtungszeit. Herkunft allein garantiert keine Richtigkeit.
Quellen anbinden und einordnen →- Regel
Eine explizite Bedingung, die vor oder während einer Handlung geprüft wird. Ein Text im Prompt ist noch keine technische Sperre.
Regeln vor der Ausführung prüfen →- Rückweg
Ein vorab geprüfter Weg auf einen bekannten Zustand. Änderungen an Daten brauchen einen eigenen Rückweg.
Aktualisierungen mit Rückweg planen →- Schema
Ein versionierter Vertrag über Felder, Typen und erlaubte Werte. Die Prüfung muss unbekannte und ungültige Eingaben behandeln.
Schnittstellen: geplante Verträge →- Übergabe
Die explizite Übertragung eines Vorgangs mit Ziel, geprüften Ergebnissen, offenen Fragen und nächster zuständiger Stelle.
Übergaben nachvollziehbar gestalten →- Version
Ein eindeutig benannter Stand von Daten, Regeln oder Software. Ein Commit beschreibt einen Quellstand, keinen Livegang.
Objekt: Kennung und Eigenschaften →- Workflow
Eine festgelegte Abfolge von Schritten und Abzweigungen. Ein Modellaufruf darin macht den gesamten Ablauf nicht automatisch zu einem Agenten.
Agent oder fester Workflow? →- Zustand
Die zu einem bestimmten Zeitpunkt geltenden Eigenschaften einer Sache. Lesen und späteres Handeln können unterschiedliche Zustände sehen.
Objekte definieren und identifizieren →