Conversion-Tracking, im Tracking-Kontext.
Conversion-Tracking misst Zielhandlungen wie Anfrage, Kauf oder Anruf und ordnet sie einer Quelle zu. Ohne Einwilligung bleibt die Messung lückenhaft.
Conversion-Tracking ist die Messung von Zielhandlungen auf einer Website, etwa Formularabsendungen, Käufe, Anrufe oder Downloads, und deren Zuordnung zu Kanal, Kampagne und Zeitpunkt. Es beantwortet die Frage, welcher Teil des Marketing-Budgets tatsächlich Geschäft erzeugt. Grenzen: Lehnt ein Besucher Cookies ab, fehlt das Ereignis in der Rohmessung. Google und Meta füllen diese Lücke durch Modellierung, das ist eine Schätzung und keine Messung. Auch geräteübergreifende Wege bleiben oft unsichtbar. Datenschutz: Conversion-Daten hängen meist an Cookie-IDs oder Klick-IDs und sind damit personenbezogen. Sie brauchen eine Rechtsgrundlage nach DSGVO, eine Einwilligung nach Paragraf 25 TDDDG und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter.
Beispiele aus dem Mittelstand
- Ein Maschinenbauer aus Baden-Württemberg zählt abgeschickte Angebotsanfragen als Conversion und sieht, dass Fachmessen-Retargeting mehr Anfragen bringt als das breite Display-Budget.
- Eine Steuerkanzlei in Wien trackt Terminbuchungen im Online-Kalender und stoppt nach zwei Monaten die Kampagne, die zwar Klicks, aber keine einzige Buchung erzeugt.
- Ein Handwerksbetrieb misst Klicks auf die Telefonnummer als weiche Conversion, weil die meisten Kunden anrufen statt zu schreiben.
// Conversion erst nach erteilter Einwilligung auslösen
if (window.consent?.analytics_storage === 'granted') {
gtag('event', 'generate_lead', {
currency: 'EUR',
value: 0,
lead_source: 'kontaktformular'
});
}Folge-Fragen
Welche Conversions sollte ein Mittelständler messen?
Die eine Handlung, die im Vertrieb tatsächlich zählt, plus zwei bis drei weiche Vorstufen. Mehr als fünf Conversion-Typen machen Berichte unlesbar, ohne bessere Entscheidungen zu ermöglichen.
Brauche ich für Conversion-Tracking eine Einwilligung?
Für das Setzen und Auslesen von Cookies oder ähnlichen Kennungen ja, nach Paragraf 25 TDDDG. Nur technisch zwingend notwendige Zugriffe sind ausgenommen, Marketing-Messung gehört nicht dazu.
Warum weichen Zahlen aus Werbekonto und CRM voneinander ab?
Das Werbekonto zählt pro Klick und modelliert Fehlendes, das CRM zählt pro Datensatz. Abweichungen von zehn bis dreißig Prozent sind normal, das CRM bleibt die kaufmännische Wahrheit.
Was passiert, wenn niemand einwilligt?
Dann sehen Sie nur noch aggregierte Modellwerte. Server-Side Tracking und eigene Formular-Logs im CRM sind dann die belastbarere Grundlage.
Conversion-Tracking in der Praxis.
Wo dieser Begriff in deinem Geschäft konkret wird, beginnt die Arbeit. Wir nennen klar, ob die Idee in unser Studio passt.
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