eIDAS, im Compliance-Kontext.
eIDAS regelt EU-weit elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. Foundation für rechtsverbindliche digitale Signaturen und Identitäten.
Die eIDAS-Verordnung (910/2014, novelliert 2024 als eIDAS 2.0) regelt EU-weit elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. Drei Vertrauens-Niveaus: einfach, fortgeschritten, qualifiziert. Qualifizierte elektronische Signaturen sind rechtlich gleichwertig zur handschriftlichen Unterschrift. Pflicht bei: Vertragsabschluss online, Banking, Gesundheitsdaten-Zugriff, behördliche Verfahren. eIDAS 2.0 führt die European Digital Identity Wallet als Standard ein, Pflicht-Anbindung für alle EU-Mitglieds-Bürger ab 2026.
Beispiele aus dem Mittelstand
- Ein Versicherer ermöglicht qualifizierte Online-Signaturen für Vertragsabschluss, sparrt Papier-Strecke komplett.
- Eine Praxis bindet die EU-Digital-Identity-Wallet an, Patienten loggen sich mit eGK in Praxis-Portal ein.
Folge-Fragen
Welches Vertrauens-Niveau wann?
Einfach: Newsletter-Anmeldung. Fortgeschritten: Online-Bestellung mit Wert. Qualifiziert: Kreditvertrag, Versicherungsabschluss.
Welche QSig-Anbieter in DACH?
D-Trust (Bundesdruckerei), SwissSign (CH), A-Trust (AT), Skribble. Alle DSGVO-konform plus eIDAS-zertifiziert.
Was ändert eIDAS 2.0?
European Digital Identity Wallet als Standard, Pflicht-Akzeptanz durch große Plattformen, neue Trust-Services für Web-Auth.
eIDAS in der Praxis.
Wo dieser Begriff in deinem Geschäft konkret wird, beginnt die Arbeit. Wir nennen klar, ob die Idee in unser Studio passt.
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