Glossar / Begriff

    Scroll-Depth, im Conversion-Kontext.

    Scroll-Depth misst, wie weit Nutzer eine Seite vertikal herunterscrollen. Indikator für Aufmerksamkeits-Verteilung und Sichtbarkeit von Conversion-Elementen.

    Scroll-Depth ist eine Metrik, die in Prozent angibt, wie weit Nutzer eine Seite vertikal herunterscrollen. Aggregiert über viele Sessions zeigt sie, an welcher Stelle die Mehrheit der Besucher aussteigt. Wichtig für die Platzierung von Conversion-Elementen, weil ein CTA bei sechzig Prozent Scroll-Tiefe nur von wenigen Nutzern gesehen wird. Zählt für jede längere Landingpage oder Content-Page. Beispiel: Ein DACH-Mittelständler misst, dass nur 22 Prozent der Nutzer das Kontakt-Modul am Seitenende erreichen, und zieht es in die obere Hälfte. Bei uns gehört Scroll-Depth-Tracking zum Standard-Mess-Setup jeder Conversion-Page, nicht zum Optional-Layer.

    Beispiele aus dem Mittelstand

    • Eine Praxis-Website sieht, dass nur 18 Prozent der Besucher das Buchungs-CTA am Ende erreichen, und platziert es zusätzlich oben.
    • Ein B2B-SaaS misst, dass die Mehrheit bei 40 Prozent Scroll-Tiefe aussteigt, und identifiziert eine schwache Sub-Headline als Bruchstelle.

    Folge-Fragen

    Welche Scroll-Tiefe ist gesund?

    Faustregel: 50 Prozent der Nutzer sollten die Mitte der Seite erreichen, 20 bis 30 Prozent das Ende. Bei längeren Editorial-Pages sind die Werte naturgemäß niedriger, bei kurzen Landingpages höher. Vergleichswert mit ähnlichen Pages der eigenen Site.

    Wie messe ich Scroll-Depth sauber?

    Über Event-Tracking in Plausible, Matomo, GA4 oder Server-Side-Setups. Wichtig: pixel-basierte Tiefenmessung mit Throttling, sonst entstehen Hundert-Events pro Session. Mobile und Desktop getrennt messen, weil Viewport-Höhe differiert.

    Welche Page-Typen brauchen Scroll-Depth-Tracking?

    Langform-Landingpages, Pillar-Pages, Pricing-Pages mit FAQ-Bereich, Editorial-Content. Bei kurzen Above-the-Fold-Pages liefert Scroll-Depth wenig, weil ohnehin alles sichtbar ist.

    Wie kombiniere ich Scroll-Depth mit anderen Metriken?

    Kombination mit Time-on-Page zeigt, ob Nutzer langsam lesen oder schnell scrollen. Mit Click-Heat-Maps zeigt sie, wo entlang der Scroll-Tiefe interagiert wird. Isolierte Scroll-Depth-Werte ohne Kontext sind nur halb aussagekräftig.

    Scroll-Depth in der Praxis.

    Wo dieser Begriff in deinem Geschaeft konkret wird, beginnt die Arbeit. Wir nennen klar, ob die Idee in unser Studio passt.

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