Beispiel-Szenario: Maritime & Logistik
Beispiel-Szenario · kein realer Kunde14 Schiffe auf hoher See. Acht offene Tabs am Schreibtisch. Jetzt reicht eine Karte.
Eine Steuerzentrale für eine mittelständische Container-Reederei. Wo ist welches Schiff, was sagt das Wetter, wann ist der Hafen frei, wie steht es um das CO2. Eine Antwort, ein Bildschirm. Von der Brücke bis ins Büro.
Das Problem
Wo die Schiffe sind, steht in einem Tab. Wann der Hafen frei ist, in einer Excel. Wer Wache hat, im internen Netz. Welcher Kran lädt, klärt ein Anruf. Sprit-Daten woanders, CO2-Rechte beim Spediteur. Acht Quellen, kein gemeinsames Bild. Jede Frage kostet erst eine Suche.
Unser Ansatz
Ein Cockpit, vier Sichten auf dieselben Daten. Flotte zeigt alle Schiffe auf einer Karte. Schiff zeigt Reise, Ladung, Crew und Wetter. Hafen steuert Liegeplatz, Kran und Weitertransport. CO2 rechnet vom Sprit bis zur Strafe. Eine Wahrheit, viermal scharf gestellt.
Das Ergebnis
Von 100 Schiffen kommen jetzt 87 pünktlich an, vorher 76. Sprit pro Container minus 18 Prozent, weil die Route mit dem Wetter rechnet. CO2-Note in einem Jahr von C auf B, Ziel A. Das Team plant statt zu suchen.
Die Ausgangslage
14 Schiffe, Tag und Nacht unterwegs. Und kein System, das den Überblick behält.
Die Reederei fährt 14 Container-Schiffe auf drei großen Routen, acht Leute im Schichtdienst halten den Plan. Hängt ein Schiff am Suezkanal fest, wird daraus eine Drei-Tage-Diskussion mit dem nächsten Hafen. Nicht weil es schwer wäre. Weil kein System mit dem anderen spricht.
Die CO2-Zahlen tippte ein Mitarbeiter jedes Vierteljahr von Hand aus drei Programmen zusammen. Drei Tage Arbeit, jedes Quartal, nur um eine Pflicht zu erfüllen. Die alte Software von 2017 war zusammengestückelt. Reiseplanung konnte sie, Klima-Berichte auch, aber jeder Teil für sich. Seit die EU für jede Tonne CO2 ein bezahltes Recht verlangt, hängt an dem Chaos echtes Geld.
Der Auftrag an uns war einfach gesagt, schwer gebaut. Ein System, das die Gezeiten kennt. Das weiß, wann Hamburg bei Flut erreichbar ist, wann der nächste Schiffs-Konvoi durch Suez darf, wie viel CO2 die EU noch erlaubt. Drei Monate später lief der erste Test.
Die Live-Karte. Alle 14 Schiffe, alle vier Sekunden frisch. Routen, Wetterzonen und eine Warnung, sobald es irgendwo eng wird.
So haben wir es gebaut
Ein Cockpit, vier Sichten. Jede beantwortet eine Frage, die früher acht Tabs brauchte.
Die Karte
Jedes Schiff funkt seine Position, der Hafen meldet freie Zeiten, der Wetterdienst liefert die Front voraus. Wir legen alles auf eine Karte und lassen sie mitdenken. Sie schlägt die bessere Route vor und schlägt Alarm, wenn zwei Schiffe gleichzeitig denselben Liegeplatz wollen. Alle vier Sekunden neu. Das ist der erste Blick am Morgen.
Die ganze Reise auf einen Klick
Klick auf ein Schiff, und die ganze Reise klappt auf. Wo es steht, wie schnell, wie weit vom Plan entfernt. Was geladen ist, was davon Gefahrgut. Wer gerade Wache hat. Und das Wetter für die nächsten drei Tage. Eine Frage zu diesem Schiff. Eine Antwort, kein Anruf.
Liegeplatz, Kran, kein Telefon
Das Cockpit hängt direkt an der Steuerung des Hafens. Es sieht, welcher Liegeplatz frei ist, welcher Kran wann lädt, wer am Boden arbeitet. Es plant das nächste 24-Stunden-Fenster, zeigt die Schlange wartender Schiffe und warnt, bevor ein Schiff zu lange liegt und Strafe kostet.
Klima rechnet sich selbst
Welcher Sprit, wie viel davon Bio, wie sauber jedes Schiff fährt. Das System führt für jedes Schiff eine Klima-Note und zeigt den Trend übers Jahr. Es führt das Konto der CO2-Rechte zum Tagespreis und schreibt den Pflicht-Bericht für die EU von selbst. Die drei Tage Handarbeit pro Quartal sind weg.
Drei Momente aus dem Alltag
Drei Bildschirme, drei Entscheidungen. Jede früher eine halbe Stunde, jetzt ein Blick.
Ein Sturm voraus. Was kostet welche Route?
Über dem Nordatlantik baut sich ein Tief auf, 24 Knoten Wind. Das System rechnet zwei Wege durch und legt sie nebeneinander. Mitten durch oder südlich herum. Herum heißt acht Stunden später, spart aber 240 Tonnen Sprit. Daneben steht alles, was zählt: 11.847 Container an Bord, davon 1.420 Gefahrgut, 24 Leute Crew, Ankunft Hamburg auf die Minute. Die Entscheidung dauert eine Minute statt einen Vormittag.
Schiff kommt rein. Steht der Hafen bereit?
Für das ankommende Schiff stehen zwei Liegeplätze nebeneinander, vier Kräne sind reserviert, das Fenster läuft von 16 Uhr bis 4 Uhr früh. 6.420 Container werden bewegt, vier weitere Schiffe warten dahinter in der Reihe. Für die Fracht ins Landesinnere sind 14 von 18 Güterzügen gebucht. Der Hafen meldet jede Änderung im Anderthalb-Minuten-Takt, der Plan korrigiert sich von selbst.
Was kostet das CO2 in diesem Quartal?
Klima-Note der ganzen Flotte: B, Trend Richtung A, gerechnet über alle 14 Schiffe nach EU-Vorgabe und geprüft. Pflicht in diesem Quartal: 1.842 CO2-Rechte zu 87,40 Euro, also rund 161.000 Euro. Im Konto liegen 2.120, ein Puffer von 15 Prozent. Ab 2027 steigt die Pflicht auf 2.230 pro Quartal. Das System zeigt diese Lücke heute schon, damit niemand 2027 überrascht wird.
Schiffe live auf einer Karte statt in acht Tabs
Schiffe pünktlich statt verspätet: von 76 auf 87 von 100
weniger Sprit pro Container auf gleicher Strecke
CO2-Note der Flotte in einem Jahr besser, Ziel A
Was unter der Haube steckt
“Früher kamen 76 von 100 Schiffen pünktlich an, heute 87. Mein Team sucht nicht mehr in zehn Tabs. Es schaut auf eine Karte und entscheidet. Wir warten nicht mehr ab, wir steuern.”
Leitung Schiffsdisposition
Container-Reederei · Beispiel-Szenario
Schluss mit acht Tabs. Zeit für eine Karte.
In einer Demo bauen wir das Cockpit auf deinen Fall um. Reederei, Logistik oder Drehkreuz. Du bringst dein größtes Chaos mit, wir zeigen dir die eine Sicht darauf.
Willst du so ein Ergebnis für dich?
Horatiu Baloi · Founder & CEO
30 Minuten, kostenfrei. Wir schauen gemeinsam, wo bei dir messbar mehr Anfragen und Sichtbarkeit drin sind.
