Beispiel-Szenario: Erneuerbare Energie
Drei Leute steuern 42 Wind- und Solar-Anlagen. Von einem Bildschirm.
Beim großen Energie-Konzern saßen dreißig Leute im Kontrollraum und behielten die Anlagen im Blick. Hier sind es drei. PHARE holt alle 42 Anlagen auf eine Karte. Detail, Wetter-Vorschau, Behörden-Bericht und Tagesroute. Alles an einem Ort.
Das Problem
Drei feste Leute und zwölf freie Techniker halten 42 Anlagen am Laufen. Das alte Programm kam vom Konzern. Teuer, passte nicht, und für jede Anlage musste man sich vier Mal durchklicken. Gewollt war der Komfort einer großen Steuerzentrale, ohne den großen Apparat dahinter.
Unser Ansatz
Ein Bildschirm, fünf Ansichten, immer dieselben Zahlen für alle. Eine Karte mit allen 42 Anlagen. Pro Anlage ein Detail-Blick mit dem Verlauf der letzten 24 Stunden. Eine Wetter-Vorschau, die das Wetter in erwarteten Strom umrechnet. Der Behörden-Bericht auf einen Klick. Und die fertige Tagesroute für die Techniker.
Das Ergebnis
Die Anlagen liefern jetzt 96 statt 92 Prozent der Zeit Strom, in sechs Monaten erreicht. Der Behörden-Bericht steht in 4 Stunden statt in 4 Wochen. Repariert wird, wo es am meisten Strom rettet, nicht stur nach Kalender. Das alte Konzern-Programm ist abgeschaltet. 280.000 Euro im Jahr gespart.
Die Ausgangslage
42 Anlagen. Drei feste Leute. Kein großer Kontrollraum.
Eine Energie-Genossenschaft in Brandenburg, getragen von tausenden Mitgliedern. 28 Windräder, 14 Solar-Parks, verteilt über vier Standorte. Die Chefin kam von einem großen Energie-Konzern. Dort gab es einen Kontrollraum, rund um die Uhr besetzt, alles auf einen Blick.
Im Konzern hielten dreißig Leute die Anlagen im Blick. In der Genossenschaft sind es drei feste plus zwölf freie Techniker. Das geerbte Programm kam vom Konzern. Teuer, passte nicht, und jede Anlage lag vier Klicks tief begraben.
Der Wunsch war einfach. Ein Werkzeug, das zur Mannschaft passt. Eine Karte mit allen Anlagen, ein Klick zum Detail, eine Wetter-Vorschau, der Behörden-Bericht als PDF und die Tagesroute für die Techniker. Sechs Monate später lief PHARE, und das alte Programm war abgeschaltet.
Karte von Brandenburg · alle 42 Anlagen auf einen Blick · liefern gerade 428 Megawatt · 96 Prozent laufen
Die Lösung
Ein Bildschirm. Fünf Ansichten. Von der Karte bis zum fertigen Bericht.
Die Karte
Alle 42 Anlagen als Punkte auf Brandenburg. Dreieck für Wind, Quadrat für Solar. Grün heißt läuft, Rot heißt steht. Oben tickt mit, wie viel Strom gerade insgesamt fließt. Ein Blick, und man weiß, wo es brennt.
Die einzelne Anlage
Ein Klick auf einen Punkt, und die ganze Anlage liegt offen. Was sie gerade leistet, der Verlauf der letzten 24 Stunden, der Wartungsvertrag. Läuft ein Wert aus dem Ruder, springt sofort eine Warnung an.
Die Wetter-Vorschau
Was bringen Wind und Sonne in den nächsten 24 Stunden? Das System rechnet das Wetter in erwarteten Strom um. Und es sagt dazu, was sich lohnt. Etwa: Wind-Spitze am Nachmittag, jetzt den Speicher leeren.
Der CO2-Nachweis
Pro Quartal zeigt PHARE, wie viele Tonnen CO2 die Anlagen eingespart haben. Aufgeteilt nach Wind, Solar und Großkunde. Gerechnet so, dass jeder Prüfer es abnimmt. Der Pflicht-Bericht kommt als PDF auf einen Klick.
Wartung mit Tagesroute · Kern
Hier wird das Geld verdient. PHARE sortiert offene Reparaturen nach Dringlichkeit, plant die Tour für den Service-Wagen selbst und verteilt den Tag der zwölf Techniker. Genau das hebt die Strom-Stunden von 92 auf 96 Prozent.
Eine Anlage. Ein Bildschirm. Kein Klick-Marathon mehr.
Nehmen wir Windrad Nr. 8. Ein Klick auf den Punkt, und alles liegt offen. Wie viel Strom es gerade macht, wie stark der Wind weht, wie warm es oben in der Gondel ist. Früher lag das vier Klicks tief im Konzern-Programm. Darunter der Verlauf der letzten 24 Stunden, der Wartungsvertrag, die nächste Inspektion in 18 Tagen. Klettert ein Wert ins Rote, kommt sofort eine Warnung. Und der Service-Wagen ist im selben Moment schon für die Anlage verplant.
Eine Wetter-Vorschau, die gleich sagt, was zu tun ist.
Oben eine Kurve für die nächsten 24 Stunden. Wie viel Wind und Sonne bringen, und wie viel Strom die Kunden gerade brauchen. Das System rechnet das Wetter direkt in erwarteten Strom um. Darunter steht die Ansage im Klartext. Heute Nachmittag viel Wind und hoher Strompreis, also den Speicher leeren und teuer verkaufen. Morgen früh Wolken, wenig Sonne, viel Bedarf, also Reserve aus dem Speicher bereithalten. Aus einer Wetter-Vorschau wird eine klare Entscheidung.
Der CO2-Nachweis auf einen Klick. Der Behörden-Bericht in 4 Stunden statt 4 Wochen.
Jeder grüne Strom spart CO2. PHARE zählt das mit. Pro Quartal sieht man die eingesparten Tonnen, aufgeteilt nach Wind, Solar und Großkunde. Gerechnet nach dem Standard, den ein Prüfer ohne Diskussion abnimmt. Ein Klick, und das fertige PDF liegt da. Jeder Großkunde bekommt seinen eigenen Nachweis. Ein Industrie-Abnehmer zum Beispiel mit 2.140 eingesparten Tonnen, das deckt fast ein Fünftel seines eigenen CO2-Ausstoßes. Früher war das vier Wochen Hand-Arbeit in Tabellen. Jetzt sind es vier Stunden.
Wartung mit Tagesroute. Der Hebel hinter dem Sprung von 92 auf 96 Prozent.
Hier wird das Geld verdient. Vierzehn offene Reparaturen, drei davon dringend, alle drei als Pin auf der Karte. PHARE legt die Tour selbst, weil der Service-Wagen morgens in Berlin startet und abends in Schwedt zurück sein muss. Kein Zettel, kein Hin und Her am Telefon. Rechts der Plan der zwölf Techniker, heute zu 78 Prozent verplant. Ein Klick auf eine Anlage zeigt, welche Ersatzteile mitmüssen. Repariert wird, wo es am meisten Strom rettet, nicht stur nach Kalender. Jede Stunde, in der ein Windrad wieder dreht statt stillzustehen, ist verkaufter Strom. Genau so kommen die vier Prozent zusammen.
der Zeit liefern die Anlagen jetzt Strom, vorher 92 %
bis der Behörden-Bericht steht, vorher 4 Wochen
pro Jahr gespart, altes Konzern-Tool abgeschaltet
Anlagen auf einem Bildschirm, vorher vier Klicks pro Anlage
Was unter der Haube steckt
“Im Konzern hielten dreißig Leute die Anlagen am Laufen. Wir sind drei. Und trotzdem liefern unsere Anlagen jetzt 96 statt 92 Prozent der Zeit Strom. Das ist PHARE.”
Geschäftsführung
Energie-Genossenschaft Brandenburg · Beispiel-Szenario
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