Glossar / Begriff

    Hick's Law, im Conversion-Kontext.

    Hick's Law: die Entscheidungszeit eines Nutzers steigt logarithmisch mit der Anzahl Optionen. Prägt Menü-Tiefe, Pricing-Tabellen und Filter-Designs.

    Hick's Law ist ein psychologisches Modell, das die Entscheidungszeit eines Nutzers in Relation zur Anzahl verfügbarer Optionen beschreibt: je mehr Optionen, desto länger die Entscheidung, logarithmisch. In Conversion-Kontexten prägt das Prinzip Menü-Tiefe, Pricing-Tabellen, Filter-Designs, CTA-Anzahl und Formular-Auswahl-Optionen. Zu viele Optionen produzieren Decision-Fatigue und reduzieren Conversion. Zählt für jede Seite mit Auswahl-Charakter. Beispiel: Eine DACH-Manufaktur reduziert die Produkt-Filter-Optionen von 14 auf 6 und steigert die Klick-Rate auf einzelne Filter spürbar. Bei uns wird Hick's Law als Heuristik vor jeder Optionen-Reichen Komponente angewandt, nicht erst nach Live-Daten.

    Beispiele aus dem Mittelstand

    • Ein B2B-SaaS reduziert die Pricing-Tabelle von fünf auf drei Tarife und verkürzt die Time-on-Task für die Tarif-Auswahl deutlich.
    • Ein Premium-Shop reduziert die Hauptnavigation von neun auf vier Punkte und steigert die Klick-Rate auf jeden einzelnen Punkt messbar.

    Folge-Fragen

    Wie viele Optionen sind ein guter Maximal-Wert?

    Faustregel: drei bis fünf Optionen auf einer Entscheidungs-Ebene. Mehr produziert Decision-Fatigue. Wer mehr als sieben Optionen anbietet, sollte sie in Gruppen organisieren oder über Progressive-Disclosure verteilen, statt alle gleichzeitig zu zeigen.

    Wie unterscheidet sich Hick's Law vom Paradox-of-Choice?

    Hick's Law beschreibt die Entscheidungszeit, Paradox-of-Choice beschreibt die Zufriedenheit nach der Entscheidung. Beide raten zu weniger Optionen, aber aus unterschiedlichen Gründen: Effizienz versus Buyer-Remorse.

    Wie hängt Hick's Law mit Menü-Design zusammen?

    Tiefe Menü-Strukturen mit wenigen Optionen pro Ebene schlagen flache Menüs mit vielen Optionen. Drei Top-Level-Punkte mit je drei Sub-Punkten sind effizienter als ein Top-Level mit neun Punkten, obwohl die Gesamtzahl gleich ist.

    Welche Ausnahmen gibt es?

    Bei sehr erfahrenen Nutzern und vertrauten Optionen verflacht der Hick-Effekt, weil Auswahl automatisiert geschieht. In Power-User-Tools wie Foto-Editoren funktionieren breite Toolbars trotzdem, weil Nutzer Muskelspeicher entwickeln.

    Hick's Law in der Praxis.

    Wo dieser Begriff in deinem Geschaeft konkret wird, beginnt die Arbeit. Wir nennen klar, ob die Idee in unser Studio passt.

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