Leistung / SaaS-Entwicklung

    SaaS, die ab Tag eins stabil steht. In deinem Tempo gebaut.

    Die meisten SaaS-Projekte im Mittelstand scheitern nicht an der Idee. Sie scheitern an der Schicht zwischen Proof-of-Concept und Production. Falsche Multi-Tenant-Wahl, keine Observability, kein Skalierungsplan. Wir bauen SaaS, die ab dem ersten zahlenden Kunden trägt. Für DACH-Founder, die Substanz vor Tempo setzen.

    Alle Leistungen

    SaaS-Stack-Architektur

    Frontend Layer
    Next.js / React
    API Gateway
    REST + tRPC
    Auth + Tenant
    Row-Level-Security
    Data Layer
    Postgres + Supabase
    Observability
    Metrics + Alerts

    Warum SaaS-Projekte im Mittelstand oft scheitern.

    Vier Muster, die wir in fremden und eigenen Projekten gesehen haben. Jedes davon ist vermeidbar, wenn du früh die richtigen Fragen stellst.

    PoC-zu-Production-Lücke

    Ein Proof-of-Concept validiert eine Annahme. Ein Production-System trägt Last, Sicherheit und Supportverträge. Die Lücke zwischen beiden ist größer als fast jeder Founder denkt. Wer den PoC direkt in Production schiebt, sammelt Architekturschulden, die später teurer sind als ein Neustart.

    Multi-Tenant-Schichten falsch entschieden

    Schema-per-Tenant, Row-Level-Security oder getrennte DBs. Die Entscheidung fällt am Anfang und lässt sich später kaum umkehren. Falsch gewählt heisst entweder zu teuer oder unsicher. Die richtige Wahl hängt von Kundenzahl, Datenschutz und Wachstum ab, nicht von einer Best Practice aus dem Blog.

    Fehlende Observability

    Systeme ohne Metriken erlauben keine echten Entscheidungen. Wer nicht sieht, wie das System unter Last atmet, kann nicht skalieren. Observability ist kein Add-on, sondern Architektur. Tracing, Logging, Alerting gehören von Tag eins rein.

    Kein Skalierungsplan

    Skalierung ist kein Feature, sondern eine Eigenschaft der Architektur. Caching, horizontale Skalierbarkeit, Connection-Pooling, CDN-Setup. Diese Entscheidungen müssen vor dem ersten zahlenden Kunden stehen, nicht wenn die erste Überlast kommt.

    Entscheidungen, die zählen. Architektur.

    Tenancy, Datenbankschema, Auth, API-Design, Deployment. Das sind keine Nebenpunkte, sondern die Hebel, die entscheiden, ob dein SaaS unter Last steht, DSGVO-konform läuft und ohne Neuaufbau wächst.

    Tenancy-Modell
    Schema-per-Tenant vs Row-Level-Security vs Shared-DB, entschieden anhand von Kundenzahl, Datenschutztiefe und Kosten-Toleranz
    Auth + RBAC
    JWT-basiert, Refresh-Token-Rotation, Role-Based-Access-Control pro Tenant, kein Passwort-Handling in eigenem Code
    API-Layer
    REST für externe Integrationen, tRPC für interne Typsicherheit, OpenAPI-Spec als Vertrag für Drittanbieter
    Deployment
    Edge-Funktionen für niedrige Latenz, separate Umgebungen pro Tenant-Tier, Blue-Green-Deployments ohne Downtime
    schema/multi-tenant.sql
    -- Multi-Tenant mit Row-Level-Security
    -- Jeder Tenant sieht nur eigene Datensaetze
    
    CREATE TABLE tenants (
      id          UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
      slug        TEXT NOT NULL UNIQUE,
      plan        TEXT NOT NULL DEFAULT 'starter',
      created_at  TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
    );
    
    CREATE TABLE projects (
      id          UUID PRIMARY KEY DEFAULT gen_random_uuid(),
      tenant_id   UUID NOT NULL REFERENCES tenants(id),
      name        TEXT NOT NULL,
      created_at  TIMESTAMPTZ NOT NULL DEFAULT now()
    );
    
    -- RLS aktivieren
    ALTER TABLE projects ENABLE ROW LEVEL SECURITY;
    
    CREATE POLICY tenant_isolation ON projects
      USING (tenant_id = current_setting('app.tenant_id')::UUID);
    
    -- Tenant-ID per Session setzen
    SELECT set_config('app.tenant_id', $1, true);

    Tech-Stack für SaaS DACH, kuratiert.

    Kein Trend-Bingo. Jede Wahl hat einen Grund, der mit deinem Kontext zu tun hat. DSGVO, Skalierungsziel, Betriebsaufwand, Integrationstiefe. Die Alternativen sind echt, nicht Platzhalter.

    Frontend
    Next.js 14
    alt. Vite + React
    App Router, Server Components, RSC für reduzierte Client-Bundle-Größe
    Datenbank
    PostgreSQL 16
    alt. Supabase (managed)
    Row-Level-Security native, JSONB für flexible Schemas, FTS für Suche
    Auth
    Auth.js / Supabase Auth
    alt. Custom JWT-Stack
    OAuth2 PKCE, Magic Links, MFA, Refresh-Token-Rotation out of the box
    API
    tRPC
    alt. OpenAPI + Hono
    Ende-zu-Ende-Typsicherheit, Schema-Inferenz, kein Codegen-Aufwand
    Payments
    Stripe Billing
    alt. Paddle (DACH)
    Subscription-Management, Usage-Based-Billing, Tax-Compliance DACH
    Observability
    OpenTelemetry + Grafana
    alt. Datadog (managed)
    Vendor-neutral Tracing, strukturiertes Logging, SLO-Alerting
    Deployment
    Vercel / Cloudflare
    alt. Hetzner VPS
    Edge-Functions, Preview-Deployments per PR, automatisierte Rollbacks
    CI/CD
    GitHub Actions
    alt. GitLab CI
    Branch-Protection, automatisierte Tests, Deployment-Gates

    Wie SaaS-Plattformen im Studio gebaut.

    Vier Phasen, jede mit klarem Eingang und Ausgang. Keine Wasserfall-Sequenz, die dich Monate warten lässt. Und kein ungeplantes Sprinten.

    01
    Diagnose
    Kontext vor Code

    Bevor eine Zeile Architektur steht, verstehen wir dein Produkt. Wer kauft es, warum, mit welchen Daten, unter welcher Compliance. Falls ein System schon läuft, gibt es eine technische Diagnose. Ergebnis: ein Architektur-Brief mit den drei wichtigsten Entscheidungen.

    02
    Aufriss
    Architektur als Zeichnung

    Kein Konzept-PDF, sondern ein technisches Blueprint. Entity-Diagramm, Tenancy, Auth-Flow, API-Vertrag, Deployment-Ziel. Du kannst diskutieren, kritisieren und schärfen, bevor der erste Commit landet.

    03
    Bauphase
    Engineering mit Qualitätstor

    Kurze Zyklen, jede mit Review-Gate. TypeScript durchgehend. Automatisierte Tests ab Woche eins. Code-Review für jede nicht-triviale Änderung. Staging identisch mit Production. Kein 'läuft bei mir'.

    04
    Übergabe
    Betrieb ohne Abhängigkeit

    Übergabe ist nicht Abgabe. Du bekommst Dokumentation, Runbooks für häufige Betriebsfälle, Monitoring-Dashboards und einen Wissenstransfer. Ziel: du verstehst das System und behältst es in der Hand, auch ohne uns.

    Systeme, nicht Präsentation gebaut.

    Unsere Kundenprojekte zeigen, wie wir in anderen Disziplinen arbeiten. Die SaaS-Muster hier sind dieselben, die wir in jedem System anwenden, das unter echten Nutzern laufen soll.

    Fragen, die vor dem Gespräch beantwortet.

    Wann lohnt sich Custom-SaaS gegen Off-the-shelf-Software?

    Off-the-shelf lohnt sich, wenn ein Standardprodukt 80 Prozent deiner Anforderungen abdeckt und du bereit bist, deine Prozesse darauf anzupassen. Custom-SaaS rechnet sich in drei Fällen. Du vermarktest ein eigenes Produkt. Du hast Compliance-Anforderungen, die kein Standardprodukt erfüllt. Oder dein Wettbewerbsvorteil liegt darin, dass dein System etwas kann, das kein Standardprodukt bietet.

    Wieviel kostet eine SaaS-MVP-Entwicklung im DACH-Premium-Segment?

    Die Schätzung hängt von Tenancy, Integrationstiefe, Auth und Observability ab. B2B-SaaS-MVPs mit einer Tenant-Schicht, Basis-Auth, einer Kern-Domäne und Stripe-Anbindung starten meist bei 20.000 bis 50.000 Euro. Mehrere Tenant-Tiers, komplexe Workflows oder regulierte Branchen kosten entsprechend mehr. Wir kalkulieren nach echtem Aufwand, nicht nach Paketpreisen.

    Wie unterscheidet sich Multi-Tenant von Single-Tenant und was ist besser?

    Single-Tenant heisst: jeder Kunde bekommt eine eigene Instanz. Höchste Isolation, höchste Kosten. Multi-Tenant heisst: mehrere Kunden teilen sich Infrastruktur, getrennt durch Schema-Logik oder Row-Level-Security. Für die meisten B2B-SaaS-Szenarien ist Multi-Tenant die richtige Wahl, solange die Isolation technisch sauber sitzt. Single-Tenant lohnt sich bei sehr strenger Compliance, etwa Gesundheitsdaten Klasse III oder Finanzregulierung.

    Wie lange dauert ein SaaS-MVP typischerweise?

    Das hängt von der Komplexität der Datenmodelle und Integrationen ab. Die Qualität von Diagnose und Aufriss bestimmt das Tempo der Bauphase. Unscharfe Anforderungen verlangsamen jeden Sprint. Die Timeline klären wir in Discovery, nicht in der Pitch-Mail.

    Was passiert nach dem MVP-Launch?

    Nach dem Launch entscheidet das Nutzerverhalten, welche Features als nächstes gebaut werden. Wir empfehlen eine Observability-Schicht, die vom ersten Tag Metriken liefert. Welche Features genutzt werden, wo Abbrüche entstehen, wie die Last wächst. Auf dieser Basis baust du Roadmap ohne Bauchgefühl. Auf Wunsch begleiten wir die Scale-Phase als Engineering-as-a-Service.

    Wie sieht es mit Datensicherheit und DSGVO aus?

    DSGVO ist eine Designanforderung, keine Checkliste am Ende. Dazu gehören EU-Datenhaltung, Verschlüsselung at rest und in transit, AVV mit allen Subprozessoren, Löschroutinen und Export-Funktionen für Betroffenenanfragen. Row-Level-Security verhindert Tenant-Cross-Contamination auf Datenbankebene. Deine Rechtsberatung holen wir an den relevanten Entscheidungspunkten dazu.

    Kann ein bestehendes SaaS-Produkt zu uns migriert werden?

    Ja. Migration startet mit einem Architektur-Audit. Was funktioniert, was ist Schuld, was muss neu. Daraus entsteht ein Migrationsplan, der das laufende Geschäft nicht stoppt. Unser bevorzugter Ansatz bei aktiven Produkten ist Strangler-Fig: neue Komponenten ersetzen das alte System Stück für Stück.

    Arbeitet ihr nur als Entwicklungspartner oder auch beratend?

    Beides, weil beides zusammenhängt. Beratung ohne Bauen bleibt abstrakt. Bauen ohne Strategie produziert Features statt Produkt. Wir können als CTO-on-Demand in der Frühphase beraten, als Engineering-Partner bauen oder als Architektur-Reviewer ein bestehendes Team unterstützen. Wo du einsteigst, hängt von deiner Lage ab.

    SaaS-Plattformen gebaut, um zu tragen.

    Wenn du ein SaaS-Produkt baust oder ein bestehendes System auf ein tragfähigeres Fundament stellen willst, startet das Gespräch mit einem Architektur-Briefing. Kein Pitch-Deck, keine Agentur-Show.

    Tech-Unternehmensentwicklung
    Hori

    Erstgespräch mit Hori

    Hori · CEO und Gründer

    Hori führt das Erstgespräch persönlich. CEO, Architekt unserer Philosophie, Sparringspartner bei komplexen Vertriebs- und Tech-Entscheidungen.